Technology Roadmapping

FEV TECHNOLOGY

ROADMAPPING

Um einen Innovationsprozess innerhalb eines Unternehmens von Anfang an strukturiert anzugehen, erstellt FEV Technology Roadmapping einen Fahrplan, der drei wichtige Fragen beantwortet: Welche Markt- und Technologietreiber gibt es? Wie sehen die technologischen Lösungen aus? Wann erlangen sie eine kritische Marktdurchdringung? Auf diese Weise lässt sich das so genannte „fuzzy front-end“ vermeiden, also die oft nur schwer greifbaren ersten Phasen, mit denen jeder Innovationsprozess beginnt. Je nachdem, welche Anforderungen der Kunde hat, lässt sich der Roadmapping-Prozess flexibel anpassen. Immer jedoch beinhaltet er die zentralen Aspekte - von der Analyse der Trends und Treiber bis hin zu sinnvollen Technologieszenarien für künftige Motoren, Getriebe und Antriebsstränge aller transportrelevanten Applikationen. FEV Consulting zeigt den Kunden auf, welche Produkt- und Unternehmensstrategien für sie sinnvoll sind und hilft ihnen, diese umzusetzen.

Was ist FEV Technology Roadmapping?

Der FEV Technology Roadmapping Ansatz hilft dabei, das „fuzzy front-end“  eines Innovationsprozesses, also die Phase der frühen Technologieerkennung, zu strukturieren. In diesem Stadium befinden sich viele Technologien, die entweder in einer frühen Forschungsphase stecken, in einer ersten Konzeptphase oder schon in einer fortgeschrittenen Prototypenphase. Diese Technologien zu erkennen, zu beschreiben und zu bewerten gehört wesentlich zur frühen Technologieerkennung. Das fordert OEMs und Zulieferer zwar heraus, ist aber bei beiden von hoher Relevanz für strategische Entscheidungen.

Um Technologien zu erfassen - egal, ob in einer frühen Phase der Entwicklung oder bereits etabliert - ist der FEV Technology Roadmapping Prozess eine effiziente Lösung. Die FEV-Berater erörtern dabei typischerweise drei Kernfragen:

  • Welche Trends und Treiber beeinflussen aktuell und in Zukunft die Forschung  und Entwicklung relevanter Produkte?
  • Welche relevanten Technologien oder Konzepte sind bekannt und welchen Einfluss haben sie?
  • Wann werden die Technologien sowohl eine technologische Reife als auch eine relevante Marktdurchdringung erreichen?

Für die Aufbereitung der Trends und Treiber werden sowohl übergreifende Megatrends sowie daraus resultierende spezifische Treiber analysiert. Dafür bedienen sich die Experten ihres globalen Netzwerks, besuchen entsprechende Fachvorträge und Messen, führen Interviews mit Schlüsselpersonen in der Industrie, bei Zulieferern und Endkunden oder analysieren Gesetzgebungen, die in den nächsten 20 Jahren wichtig werden können.

Im Rahmen eines Kundenprojektes stehen die spezifischen Randbedingungen und Anforderungen des Kunden im Vordergrund. Unter Berücksichtigung des individuellen Produktumfeld eines Kunden sowie seiner Kernkompetenzen und ggf. speziell  gewünschter Technologiethemen werden in der Service Line Technologien identifiziert, die - entweder in Serien-entwicklung oder gerade erst in einer frühen Forschungsphase - für den Kunden von besonderem Interesse sind. Hierzu werden in der Regel Interviews mit ausgewählten FEV Fachexperten geführt, Fachvorträge und Literatur analysiert, sowie Konferenzen und Messen besucht. Für den Kunden werden diese Technologien dann standardisiert aufbereitet. Hierbei wird das Funktionsprinzip beschrieben, Vor- und Nachteile sowie Wechselwirkungen zu anderen Technologien herausgearbeitet und das Verwendungspotenzial in den unterschiedlichen Anwendungen von Pkw über Nutzfahrzeug bis hin zu Industrie-, Marine- oder Bahnanwendungen bewertet. Als ein wesentliches Herausstellungsmerkmal bietet die FEV Consulting Ihren Kunden sogenannte „Technologie Deep Dives“ an, in denen ausgewählte Themen mit hohem technischen Tiefgang und zahlreichen Fallbeispielen aus Simulationen oder Messungen der FEV Experten ausgearbeitet werden. Abschließend werden Technologien hinsichtlich ihres Einflusses auf vordefinierte Technologiepakete  anhand verschiedener, kundenspezifischer Kriterien und definierter Skalen bewertet. Die Kriterien umfassen u. a. Kraftstoffverbrauch, Emissionen, Leistung, Gewicht oder Kosten. Diese  werden  um individuell auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmte Kriterien wie z. B. Parameter im Abgassystem oder wichtige Randbedingungen für bestimmte Systemkomponenten ergänzt, um einen größtmöglichen Kundennutzen zu bieten.

Für die Ableitung der Technology Roadmaps werden auf Basis von Expertenworkshops sowohl die technologische Reife als auch mögliche Marktdurchdringungsszenarien diskutiert. Dies wird für verschiedene Applikationen (Pkw Benzin oder Diesel, Nutzfahrzeuge, Arbeitsmaschinen, etc.) und für verschiedene Regionen (Europa, USA, China, Japan, Indien, etc.) durchgeführt, so dass ein detaillierter Überblick verfügbar ist, welche Technologie sich in welcher Applikation, in welcher Region, in welchem Zeitraum und mit welcher Marktdurchdringung etablieren wird.

Neue Produktchancen dank Roadmapping und Deep Dives

Kunden haben das Technology Roadmapping in den vergangenen Jahren mehrfach dazu genutzt, neue Produktchancen zu identifizieren und zu bewerten. Dazu wählen die FEV-Berater Technologien aus, die für den Kunden attraktiv sein könnten - und zwar entweder, weil sie zu seinen Kernkompetenzen im Bereich der Produkte und/oder der Fertigungstechnologien passen, oder zu seiner strategischen Ausrichtung. Diese Auswahl treffen sie typischerweise nach der Technologiefrüherkennung im Innovationsprozess.

Um zu entscheiden, ob die Technologien das aktuelle Portfolio tatsächlich sinnvoll ergänzen, gibt es einen zusätzlichen, detaillierteren Bewertungsprozess -­ die Phase 2 umfasst eine Markt- und Branchenstrukturanalyse, in der die FEV unter anderem das Marktvolumen und Wachstumspotenzial aufzeigt, die Wettbewerbsintensität untersucht sowie eine Patentrecherche durchführt. Mit Hilfe der Ergebnisse können die Experten einschätzen, ob eine Technologie profitabel sein wird.

Parallel dazu prüfen sie die Technologie daraufhin, wie funktional sie sein wird, in der Regel durch einen intensiven „Technology Deep Dive“. Dieser erklärt detailliert, wie die Technologie funktioniert, welche Vor- und Nachteile es gibt, wie sie andere Technologien und Technologiekonzepte beeinflusst, welche Hauptwettbewerber existieren und welches mögliches Differenzierungspotenzial es mit dieser Technologie auf dem weltweiten Markt gibt. In Workshops benennen und dokumentieren die Berater gemeinsam mit dem Kunden bereits früh potentielle Produktideen bzw. -verbesserungen. Zusätzlich gleichen sie die erforderlichen Kompetenzen mit denen ab, die beim Kunden schon vorhanden sind und zeigen so Lücken auf.

Erweist sich eine Technologie danach weiterhin als vielversprechend, entwickelt die FEV ein Implementierungsszenario: Dabei entscheidet der Kunde zunächst über die eigene Wertschöpfungstiefe und mögliche Kaufteile sowie darüber, ob er selbst lieber ein Pionier bei der Markteinführung sein möchte oder vielleicht eher ein „Fast Follower“ oder ein „Me too“. Basierend auf dieser Einschätzung definieren die Berater dann, was wann zu tun ist in Hinblick auf Forschung und Entwicklung, Produktion und Einkauf sowie Vertrieb, um einen gewünschten Produktionsstart einzuhalten.

Im letzten Schritt kann das höhere Management auf Basis dieser Informationen entscheiden, wie die Entwicklung der Technologie im eigenen Haus zu finanzieren ist.

Was hat der Kunde davon?

OEMs und Zulieferer weltweit nutzen die Ergebnisse des FEV Technology Roadmapping Prozesses in vielfältiger Weise: FEV befähigt den Kunden, technologische Entwicklungen über die Reife, die Marktrelevanz und den Einfluss auf andere Technologiekonzepte einschätzen zu können. So kann der Kunde zukünftige R&D-Budgets ableiten, neue Produkt-
ideen entwickeln, Marketingstrategien zielgerecht ausrichten oder auch neue Geschäftsfelder erschließen. In den Ergebnissen ist das Wissen aus knapp 40 Jahren FEV-Geschichte gebündelt - ein einzigartiges Herausstellungsmerkmal, das die hohe Qualität des FEV Technology Roadmapping unterstreicht.

Was hat sich seit 2011 getan?

Seit den Anfängen im Jahr 2011 hat sich der FEV-Technology Roadmapping Ansatz stetig weiterentwickelt, sowohl inhaltlich als auch funktional. Hat FEV 2011 noch mit knapp 80 Technologien und einer Anwendung begonnen, so umfasst die Datenbank aktuell mehr als 450 Technologien und eine Vielzahl von Anwendungen und Märkten. Die Experten haben in den vergangenen fünf Jahren erfolgreich viele verschiedene Kunden weltweit beraten. Die Technologien befassen sich längst nicht mehr nur mit dem Motor an sich, sondern beinhalten auch Technologien aus den Bereichen Getriebe, alternative Kraftstoffe, unterschiedlichste Elektrifizierungskonzepte, Batterien und Brennstoffzellentechnologien oder aus dem Gesamtfahrzeug (etwa Leichtbautechnologien). Die Zahl der Applikationen ist ebenfalls gewachsen: Angefangen bei Landmaschinen befasst sich FEV nun mit Pkw (Benzin und Diesel), Nutzfahrzeugen, verschiedensten mobilen Arbeitsmaschinen, Lokomotiven, Marineapplikationen, Generatoren und auch Themen aus den Bereichen Luftfahrt und Windenergie.

Andreas Wiartalla

Dr. Ing.

Andreas Wiartalla

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Johannes Houben

Dipl.-Wirt.-Ing.

Johannes Houben

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